26. Januar 2017, 16:00h
Mag. Bernadette Reinhold, Mag. Martina Bauer
Führung: Das Depot von Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien

Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien dokumentieren die Entwicklung der Universität von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Der Sammlungsbestand umfasst Werke aus allen Sparten der bildenden und angewandten Kunst, wobei die Arbeit der AbsolventInnen und Lehrenden des Hauses im Vordergrund steht. Zentrale Sammlungsteile stammen aus der Zeit des Wiener Jugendstils, zu dem die kaiserlich-königliche Kunstgewerbeschule einen wesentlichen Beitrag leistete. Kunst der Wiener Werkstätte und des Wiener Kinetismus, Werkgruppen von Bertold Löffler, Friedl Dicker, der Nachlass der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und andere Bestände zur Architekturgeschichte gehören zu den historisch bedeutendsten Sammlungsteilen, die bis in die unmittelbare Gegenwart fortgeführt werden. Die Sammlung umfasst daher ein breites Spektrum an Objekten und Materialien. Bereits 2015 wurden die Bestände in einem Zentraldepot zusammengeführt und werden nun unter kontrollierten Umgebungsbedingungen gelagert. Die Führung informiert über die Geschichte der Sammlung und die Einrichtung des neuen Depots.

Treffpunkt: Depot von Kunstsammlung und Archiv der Universität für angewandte Kunst Wien (Kunstdepot HS-Art-Service Austria), Eyzinggasse 23, 1110 Wien.
Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wir bitten um eine Voranmeldung bis spätestens 24.01.17. unter iic.oesterreich@gmail.com oder 0676 67 00 875.
Eintritt: frei.

 

16.12.2016, 15:00h
Führung: Das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof

Das Museum der Bestattung und Friedhöfe Wien ist seit 2014 unter einer historischen Aufbewahrungshalle des Wiener Zentralfriedhofs untergebracht. Das Museum gibt einen Einblick in die Entwicklung des Wiener Bestattungswesens, die Geschichte der Wiener Friedhöfe und die Eigenheiten des Wiener Totenkults vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Unter den Exponaten befinden sich eine Kutsche für Leichentransporte, Uniformen nach dem Spanischen Hofzeremoniell und das erste Grabbuch des Wiener Zentralfriedhofs. Ein Herzstichmesser und ein Rettungswecker sollten davor bewahren, lebendig begraben zu werden. Zu sehen ist auch ein wiederverwendbarer Sarg, den Kaiser Joseph II. seinen Untertanen verordnete. Ausgestellt ist zudem die Rechnungsanweisung des kaiserlichen Hofes für die Überführung und Bestattung des in Sarajevo ermordeten Thronfolgerpaares Franz Ferdinand und Sophie zur letzten Ruhestätte nach Artstetten durch die Bestattung Wien. Das Museum bereitet das Thema Tod zeitgemäß, modern und interaktiv auf. Die Führung informiert über die Geschichte des Museums und den Aufbau der Dauerausstellung.

Treffpunkt: Bestattungsmuseum, Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien, Aufbahrungshalle 2, Untergeschoß (nächster Zugang: Tor 2 des Zentralfriedhofs).
Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Wir bitten um eine Voranmeldung bis spätestens 14.12.16. unter iic.oesterreich@gmail.com oder 0664 857 86 42.
Eintritt: € 5,- / Person.

 

23.06.16, 17:00h
Mag. Anne Biber, Priv.-Doz. Dr. Martina Griesser-Stermscheg
Vortrag: Sammlungsdatenbank Online – Technisches Museum Wien. Arbeiten Sie mit!

Im Rahmen des Projektes „Sammlungsdatenbank Online“ macht das Technische Museum Wien als erstes Museum in Österreich seine vielfältigen Objekte zur Gänze online zugänglich. Damit folgt das Museum einem internationalen Trend, der sich aus der Museums- und Forschungspraxis ergibt. Tagtäglich wird im Technischen Museum inventarisiert und digitalisiert, die Datensätze gepflegt und aktualisiert. Doch nicht alle der Datensätze konnten vor ihrer online-Veröffentlichung einzeln überprüft werden, diese Aufgabe würde Jahrzehnte brauchen. Die Veröffentlichung der Datenbank birgt somit großes Potential zur Partizipation. Einige Datensätze sind unvollständig oder fehlerhaft, daher startet das Technische Museum den Aufruf: „Arbeiten Sie mit! Sie können dadurch mithelfen, die Qualität unserer online-Datensätze zu verbessern.“  Teile jener Objektgruppen, die von den KustodInnen des Museums bereits im Detail beforscht wurden, sind als „feinerschlossene Objekte“ mit genauen Beschreibungen, Datierungen, ausführlicher Beschlagwortung sowie hoch aufgelösten Fotos in der Datenbank abrufbar. Ein Beispiel hierfür ist eine Sammlung zur Kunststofftechnologie, die 2015 sowohl material- als auch kulturwissenschaftlich untersucht wurde. An ihr lässt sich exemplarisch nachvollziehen, wie die Datenbank in der Museumspraxis als Tool zur Erfassung von Information verwendet und den NutzerInnen als Wissensspeicher, in diesem Fall zu Arten und Eigenschaften einer Vielzahl von Kunststoffen des 20. Jahrhunderts, öffentlich zugänglich gemacht wird.

Anne Biber und Martina Griesser-Stermscheg berichten über die Arbeit mit der Datenbank, die Hintergründe zur Online-Veröffentlichung (Jänner 2016) und die bisherigen Erfahrungen.

Treffpunkt: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege, 2. Stock (Eingang im Schweizerhof)
Teilnahme: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

09.06.2016, 14:00h
Führung: Sonderführung durch die „Arche Noah“:
Schaugarten und Samenarchiv

Im letzten Jahrhundert kam es durch die Industrialisierung der Landwirtschaft zu einem Rückgang in der Vielfalt der europäischen Kulturpflanzen. Bewahrt wird dieses kostbare Erbe unter anderem durch den Verein Arche Noah, der 1989 durch GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, gegründet wurde. Die Arche Noah bewahrt und pflegt seitdem tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden der traditionelle Samenanbau und die Saatgutgewinnung, die heute zum Immateriellen Kulturerbe Österreichs zählen. Beides wird im Schaugarten der Arche Noah betrieben. Fast verloren gegangene Kulturpflanzen werden hier wieder lebendig, vermehrt, vor dem Aussterben bewahrt und weiterentwickelt. Einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung historischer Sorten leistet das Samenarchiv, das eine der größten privaten Kulturpflanzen-Samenbanken in ganz Europa darstellt. Die wichtigste Aufgabe des Samenarchivs besteht darin, den Bestand gefährdeter Pflanzenarten zu erhalten. Dies geschieht durch sachgerechte Lagerung und periodischen Anbau von Vermehrungsmaterial. Gleichzeitig soll die Sammlung Informationen über bedeutende und weniger bekannte Nutzpflanzen vermitteln und Saatgut zugänglich machen. Die Führung umfasst die Besichtigung des Schaugartens mit einem denkmalpflegerischem Sonderteil (Palais, Gartenmauer, Buchs) und gibt einen Einblick in das ansonsten nicht zugängliche Samenarchiv. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Laden der Arche Noah Jungpflanzen für den eigenen Garten zu erwerben.

Treffpunkt: 13:45, Arche Noah, Obere Straße 40, A-3553 Schiltern.
Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wir bitten daher um Voranmeldung bis spätestens 23.05.2016 unter iic.oesterreich@gmail.com. Für IIC-Mitglieder ist die Führung kostenlos. Aufgrund der etwas weiteren Anreise sind wir gerne bei der Bildung von Fahrgemeinschaften behilflich!

 

14. März 2016, 09:15h - 17:30h
Tag der Restaurierung

Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
Montag, 14. März 2016, 09:15–17:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 20 € (Kassa geöffnet ab 08:45 Uhr)
Information: Laura Schick +43 (664) 8017 9701
Anmeldung: laura.schick@museum-joanneum.at

Der „Tag der Restaurierung“ am Universalmuseum Joanneum ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem IIC Austria.

 

28.1.16 - 30.1.16
Monumento Salzburg

In den Jahren 2015/2016 sind Monumento Salzburg und IIC Austria erstmalig Messe-Partner. Lassen Sie sich, sehr geehrte Mitglieder des IIC Austria, die Monumento Salzburg nicht entgehen. Es erwartet Sie eine Vielzahl von fachlichen Anregungen dort.

 

17.12.15, 16:30h
Mag. Nils Unger:
Führung: Die Sammlung des Uhrenmuseums im Wien Museum

Nils Unger absolvierte eine Uhrmacherlehre bevor er sich während seines Studiums am Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien auf die Restaurierung historischer Uhren spezialisierte. Als Uhrenrestaurator ist er derzeit neben anderen Sammlungen und Museen für das Uhrenmuseum des Wien Museums tätig. Der Bestand des 1917 gegründeten Uhrenmuseums geht im Wesentlichen auf zwei bedeutende Sammlungen zurück. Dabei handelt es sich um jene des Mittelschullehrers Rudolf Kaftan und jene der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Die Sammlung umfasst heute rund 3000 Uhren, von denen rund 500 ausgestellt sind. Dazu zählt unter anderem die astronomische Kunstuhr von David a Sancto Cajetano, die zwischen 1762 und 1769 gefertigt wurde und neben der Uhrzeit auch die Länge des Tages und die Umlaufzeit der Planeten angibt. Neben solchen Prunkuhren umfasst das Uhrenmuseum verschiedene andere Uhrenmodelle, darunter auch Bilderuhren, Kommodenstanduhren und Taschenuhren. Aufgrund der zahlreichen in Gang gehaltenen Uhren ist eine kontinuierliche Betreuung der Sammlung erforderlich. Gleichzeitig bildet auch die Erforschung und Konservierung der Uhren einen wesentlichen Schwerpunkt der konservatorischen Tätigkeit im Uhrenmuseum.
Treffpunkt: Schulhof 2, 1010 Wien (Eingang des Uhrenmuseums)
Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wir bitten um eine Voranmeldung bis spätestens 16.12.15. unter iic.oesterreich@gmail.com.
Eintritt: € 4,- / Person.

 

04.11.2015, 17:00h
Mag. Ingrid Rathner:
Vortrag: Zur Restaurier-und Veränderungsgeschichte der Fürstenzimmer auf der Festung Hohensalzburg

Ingrid Rathner ist Geschäftsführerin des Unternehmens BAUKUNST consult GmbH und seit vielen Jahren im Bereich der Denkmalpflege tätig. Im Rahmen eines Auftrages der Salzburger Burgen und Schlösser Betriebsführung arbeitete sie zur Restaurier-und Veränderungsgeschichte der Fürstenzimmer auf der Festung Hohensalzburg. Die um 1500 unter Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach entstandenen Repräsentationsräume bestehen aus einem großen Festsaal, einer Stube, einer kleiner Bibliothek und einer Schlafkammer. Das fürstliche Prunkappartement wurde aufwendig und kostbar ausgestattet und vereint den Anspruch Leonhard von Keutschachs als Reichsfürst und geistlicher Würdenträger. Zwei wesentliche Restaurierungsphasen prägen das heutige Erscheinungsbild der Ausstattung. Die erste Restaurierung fand 1850/51 unter der Leitung von Georg Pezolt statt. Darauf folgte, nach dem kriegsbedingten Abbau der beweglichen Teile und der Bibliotheksvertäfelung 1942, die zweite Phase. Der Wiedereinbau ab 1946 ging mit der Restaurierung der Räume durch Jakob Adlhart und Josef Watzinger einher. Ziel der Maßnahmen war es, die Spuren der Überarbeitungen aus dem 19. Jahrhundert weitgehend zu beseitigen und das Objekt möglichst in den ursprünglichen, mittelalterlichen Zustand rückzuführen.
Treffpunkt: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege, 2. Stock (Eingang im Schweizerhof
Teilnahme: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

15.06.2015, 15:30h - 16:45h
GENERALVERSAMMLUNG des IIC-AUSTRIA

Für Informationen über die Tagesordnungspunkte wenden Sie sich bitte an iic.oesterreich@gmail.com.
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege, 2. Stock (Eingang im Schweizerhof)

 
15.06.2015, 17:00h
Mag. Andrea Hackel, Mag. Bettina Unterberger,
Mag. Susanne Leiner:
Führung: Die Restaurierung eines Renaissance-Epitaphs des Grabmals von Hans Casparn in der Franziskanerkirche


Die Führenden Andrea Hackel, Bettina Unterberger und Susanne Leiner sind Absolventinnen der Steinrestaurierung am Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien und seit 2014 gemeinsam als ARGE Steinrestaurierung in Wien, Niederösterreich und der Steiermark tätig. Im Rahmen ihrer freiberuflichen Tätigkeit erfolgte in diesem Jahr die Restaurierung eines Renaissance-Epitaphs in der Franziskanerkirche, der 1595 zum Tod Hans Casparns gestiftet wurde. Das zentrale Relief des Epitaphs zeigt das Weltgericht, während zwei Reliefs darunter die Stifter abbilden. Alle drei Reliefs bestehen aus Solnhofener Kalkstein und werden von einem architektonischen Rahmen aus rotem Adneter Kalkstein und roter Brekzie umgeben. Neben der hohen künstlerischen Qualität stellen die Reliefs vor allem wegen ihrer noch erhaltenen Vergoldung und fein ausgeführten Fassung eine Besonderheit dar. Der Zustand des Epitaphs war jedoch von seiner Restauriergeschichte geprägt. Spätere Ergänzungen traten deutlich hervor und sekundäre Überzüge verwiesen auf erfolgte Pflegemaßnahmen. Hinzu kamen ausgeprägte Staub- und Schmutzauflagen sowie Fehlstellen, die vor allem Hände und Köpfe einzelner Figuren betrafen. Neben der Abnahme von späteren Ergänzungen und der Reduzierung sekundärer Überzüge lag der Schwerpunkt der Restaurierung auf der Reinigung der Steinoberflächen und der Rekonstruktion fehlender Elemente. Heute präsentiert sich der prunkvolle Epitaph wieder in einem geschlossenen Gesamterscheinungsbild.
Treffpunkt: Eingang Franziskanerkirche, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien.
Teilnahme: Die Teilnahme ist auf 20 Personen beschränkt. Um eine Anmeldung unter iic.oesterreich@gmail.com oder unter 0676 67 00 875 bis zum 12.06.14 wird gebeten.


5. Tag der Restaurierung

Termin: Montag, 23.3.2015, 9:15 bis 17:30 Uhr
Ort: Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 20 € (Kassa geöffnet ab 09:00 Uhr), IIC Austria-Mitglieder: 10 €
Information: Laura Schick, +43-316/8017-9701
Anmeldung: laura.schick@museum-joanneum.at

 

Der „Tag der Restaurierung“ am Universalmuseum Joanneum ist eine Kooperation mit dem IIC Austria.

Der nächste „Tag der Restaurierung“ am Universalmuseum Joanneum findet am Montag, dem 14. 3. 2016 statt.


24.03.2015 um 09:00h
Mag.art. Barbara Molnár-Lang
Dipl.Rest.Dr. Paul-Bernhard Eipper:
Führung: Zur Freilegungsproblematik zweier gotischer Altarrelieftafeln aus dem Landesmuseum für Kärnten, Klagenfurt

Sammlungs- und Studienzentrum des Universalmuseums Joanneum, Weinzöttlstraße 16, 8045 Graz


08.01.15 um 17:00h
Mag. Maria Berger-Pachovsky:
Vortrag: Schimmelbefall in Sammlungen
Diagnose - Konzept - Maßnahmen

Maria Berger-Pachovsky ist freischaffende Gemälderestauratorin und im Rahmen ihrer Tätigkeit schwerpunktmäßig mit dem Problem von Schimmelbefall auf Kunst- und Kulturgut beschäftigt. Sie hat zahlreiche Großprojekte, in deren Zentrum diese Problematik stand, konservatorisch betreut und sowohl theoretische als auch praktische Erfahrungen im Umgang mit schimmelbefallenen Kunstwerken gesammelt. Diese Projekte setzen Planung und Effizienz in der Durchführung voraus. Finanzierbarkeit, Anpassung an die vorhandenen räumlichen Gegebenheiten, eventuelle Kundenwünsche, terminliche Vorgaben und vieles mehr sind zu berücksichtigen. Da die gegebenen Umstände meist schnelles Handeln erfordern, ist auch Improvisation ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Dennoch müssen die beiden wichtigsten Parameter, nämlich das Ausschließen einer gesundheitlichen Gefährdung für alle beteiligten Personen und optimale Lösungen für die betroffenen Kunstwerke im Vordergrund stehen.

Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege, 2. Stock (Eingang im Schweizerhof)


11.12.14, 17:00h
Mag. Martina Markovska:
Führung: Die Sammlung anatomischer Wachsmodelle im Josephinum Wien

Martina Markovska spezialisierte sich bereits während ihres Studiums auf die Konservierung und Restaurierung von Wachsobjekten. Seit rund einem Jahr betreut sie die Sammlung anatomischer Wachsmodelle im Josephinum in Wien. Die Wachsmodelle wurden zwischen 1781 und 1786 in Florenz gefertigt und dienten hauptsächlich als Lehrmodelle für die Ausbildung von Militärärzten in der medizinisch-chirurgischen Josephs-Akademie. Heute zählen die Wachsmodelle zu den bedeutendsten Werken der europäischen Keroplastik. Neben der Durchführung konservatorischer Maßnahmen an den Wachsmodellen spielt die Erarbeitung präventiver Erhaltungsstrategien für die Sammlung eine wesentliche Rolle. Dazu zählen die Konservierung und Pflege der Wachsmodelle, aber auch die Adaptierung der historischen Ausstellungsräume in Hinblick auf Klima, Licht, Schadstoffe und Staubbelastung. Derzeit werden erste dringliche Maßnahmen an den Objekten aber auch in den Räumen umgesetzt. Dennoch stellt die Betreuung und Bewahrung dieser einzigartigen Sammlung eine konservatorische Herausforderung dar.
Treffpunkt: Josephinum, Sammlungen der Medizinischen Universität Wien, Währinger Straße 25, 1090 Wien (Eingang im Ehrenhof)
Teilnahme: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wir bitten um eine Voranmeldung bis spätestens 10.12.14. unter iic.oesterreich@gmail.com oder 0676 67 00 875.


Christian Müller-Straten berichtet über IIC Austria: "Erfahrungsaustausch für Konservierungsfachleute aus ganz Europa"

MUSEUM AKTUELL März 2014

http://www.iic-austria.org/data/uploads/iic-artikel.pdf


Führung: Durch die Werkstätten und Depots im Sammlungs- und Studienzentrum des UMJ

Führung durch: Dipl.-Rest. Dr. Paul-Bernhard Eipper
Termin: Dienstag, 25.3.2014, 9:00 Uhr
Treffpunkt: Sammlungs- und Studienzentrum des UMJ, Weinzöttlsrasse 16, 8045 Graz
Anmeldung: iic.oesterreich@gmail.com


Paul-Bernhard Eipper, IIC-Obmann und Leiter der Restaurierung des UMJ führt speziell für IIC-Mitglieder durch die Werkstätten und Depots im Sammlungs- und Studienzentrum des Museums


4. Tag der Restaurierung

Termin: Montag, 24.3.2014, 9:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: 20 € (Kassa geöffnet ab 09:00 Uhr)
Information: Laura Schick, +43-316/8017-9701
Anmeldung: laura.schick@museum-joanneum.at

http://www.iic-austria.org/data/uploads/tag-der-restaurierung2014.pdf


Der Tag der Restaurierung am UMJ ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem IIC-Austria im Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz


Führung: Restaurierung der Automaten in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien

Führung  durch: Mag. Nils Unger
Termin: 19.12.2013, 18:30
Treffpunkt: vor dem Aufgang zur Kunstkammer
Anmeldung: Aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung bis spätestens 18.12. unter iic.oesterreich@gmail.com erforderlich.


Im Zuge der Neueröffnung der Kunstkammer erfolgte in den Jahren 2010 bis 2013 auch die Konservierung und Restaurierung der Uhren und Automaten. Die beweglichen Kunstwerke aus den berühmten Sammlungen Erzherzog Ferdinands II. von Tirol und Kaiser Rudolfs II. in Prag stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Schiffsautomat, Trompeterautomat, Glockenturmautomat und Kugellaufuhr dienten als prunkvolle Schaustücke der fürstlichen Repräsentation. Bei der Führung werden die Erkenntnisse der Untersuchung und Restaurierung dieser bedeutenden Automaten präsentiert und die Herausforderungen bei der Dokumentation ihrer Funktionen erklärt.


Führung: Schaurestaurierung Rueland Frueauf der Ältere im Oberen Belvedere

Führung durch: Mag. Stefanie Jahn
Termin: 26.11.2013, 16:30
Treffpunkt: Haupteingang des Oberen Belvederes
Anmeldung (bis 25.11.2013): iic.oesterreich@gmail.com


Seit dem Frühjahr 2013 finden im Oberen Belvedere in einem eigens dafür eingerichteten Galerieraum umfangreiche Untersuchungen und Restaurierarbeiten an den acht Flügelbildern von Rueland Frühauf d.Ä. (1449/45-1507) statt, bei der auch die Museumsbesucher die Möglichkeit haben mit den RestauratorInnen in Kontakt zu treten und sie bei ihrer Arbeit zu beobachten. Die im Belvedere befindlichen Tafeln von Rueland stammen von einem Altarensemble, das der Künstler um 1490 vermutlich für den Dom oder die Kirche St. Peter in Salzburg geschaffen hat. Bei der Führung wird über die Erkenntnisse aus den Untersuchungen und über die Restaurierarbeiten berichtet werden. Darüber hinaus werden die Erfahrungen der RestauratorInnen mit der Vermittlung ihrer Arbeit an die interessierte Öffentlichkeit thematisiert.


21. Conference of Conservators and Restorers: Methodical Center for Conservation and Porta culturae Project M00184, OP EÚS AT-CZ2007–2013 (European Territorial Co-operation Austria-Czech republic), co-financed by European Regional Development Fund

This conference is the most important and biggest venue on the field of conservation of cultural heritage in Czech republic. It will take place in Hodonin from 10 to 12 September 2013 and be hosted by Masaryks Museum in Hodonin.

Under the requirement of Porta culturae Project M00184, we offer for two Austrian experts in conservation-restoration (German speaking) a covering of conference expenses by Porta culturae (accommodation and conference fee) and the oral presentation will be awarded by 3700 KČ (aprox. 150 EUR).


Führung: Mariahilfer Kirche und Barnabitenkloster. Fassaden und Barockräume (Pfarr– und Wallfahrtskirche und eh. Refektorium des Barnabitenordens mit Fresko von Vinzenz Fischer)

Restaurierung der 1960er Jahre  sowie aktuelle Ergebnisse

Mag. Eva-Maria Gärtner (BDA, LK Wien), Dr. Manfred Koller und Dipl.-Rest. Franka Bindernagel (Akad.bild.Künste)
Termin: MI, 5. Juni 2013, 16 Uhr
Ort: Pfarrhof Mariahilf, Barnabitengasse 14, 1060 Wien, am Eingang unter dem Verbindungsgang zur Kirche


Vortrag zum EU-Projekt 226898 ROCARE: Romanzement – der Umgang mit einem europäischen Baustoff des 19. Jahrhunderts aus dem Blickpunkt der modernen Restaurierung und Denkmalpflege

Dr. Johannes Weber und Mag. Christian Gurtner
Termin: DO, 25. April 2013, 15.30 Uhr
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege, 2. Stock (Eingang im Schweizerhof)

Anschließend: Außerordentliche Mitgliederversammlung

Termin: DO, 25. April 2013, 17 Uhr, im Anschluss an den Vortrag mit folgender Tagungsordnung
1 Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2 Vorstellung der Kanditat(inn)en für den Vorstand bis zum regulären Neuwahltermin 2015
3 Wahlvorgang
4 Vorausblick auf das Herbstprogramm 2013


Vortrag mit Mag. Manuela Legen-Preissl: Nachhaltige Entwicklung von Kulturerbestätten am Beispiel Herculaneum

Erfahrungsbericht aus dem ICCROM Kurs Conservation of Built Heritage 2012  in Rom
Termin: DI, 11. Dezember 2012, 17 Uhr
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege (Eingang im Schweizerhof, Säulenstiege, 2. Stock)
Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung statt.


Vortrag mit Univ. Doz. Dr. Manfred Koller: Das Decorum von Wien. Wie weit ist Konservierung möglich?

Termin: MI, 28. November 2012, 16.30 Uhr
Ort: Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege (Eingang im Schweizerhof, Säulenstiege, 2. Stock)
Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung statt.


Führung: Haus–, Hof– und Staatsarchiv am Minoritenplatz

Termin: DO, 15. November 2012, 15.30 Uhr
Ort: 1010 Wien, Minoritenplatz 1
Treffpunkt: am Eingang
Eintritt: € 2,50/Person
Anmeldung: bitte bis Dienstag, 13.11.2012 unter iic.oesterreich@gmail.com oder telefonisch 0676/5700345 (Elisabeth Macho)


Buchpräsentation im Rahmen des IIC 2012 Vienna Congress: Restauratorenblätter 31

Restauratorenblätter 31. Refexionen / Reflections. Für / to Manfred Koller
Hrsg. von IIC Austria/Franka Bindernagel/Martina Griesser-Stermscheg
Termin: DI, 11. September 2012, 18 Uhr
Ort: Foyer des Hörsaalzentrums, UniCampus, Altes AKH, 1090 Wien


IIC 2012 Vienna Congress: The Decorative. Conservation and the Applied Arts

24. IIC Kongress 2012 zu Gast in Wien
Termin: MO-FR, 10. — 14. September 2012 ganztägig
Ort: Hörsaalzentrum Campus Universität Wien

Lokaler Organsisationspartner von IIC für den Kongress: Universität für angewandte Kunst Wien
Sponsoren: Der Kongress wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und dem Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur gefördert und von Uniqa, Restauro und zahlreichen Partnerinstitutionen unterstützt. Die Dinnereinladung in das Rathaus wurde durch den Bürgermeister der Stadt Wien ermöglicht.


Vortrag: Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Standards in der Konservierung-Restaurierung

Markus Santner (Restaurierwerkstätten BDA); Wolfgang Baatz (Akademie der bildenden Künste Wien)
Termin:  DO, 21. Juni 2012, 16-17.30 Uhr
Ort: Ahnensaal, Hofburg


Rundgang: Aktuelle Stein-Restaurierungsprojekte im Schlosspark Schönbrunn

Wolfgang Kippes (Schloss Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH); Lisa Gräber, Marija Milcin, Susanne Sandner (Universität für angewandte Kunst Wien)
Termin: DO, 24. Mai 2012, 16-18 Uhr
Ort: Schlosspark Schönbrunn, Treffpunkt vor dem Brunnen im Ehrenhof vor dem Schloss


Führung: Das neue Zentraldepot des Kunsthistorischen Museums mit MVK und ÖTM

Elke Oberthaler, Eva Götz (Gemälderestaurierung KHM); Stefan Fleck (Gebäudemanagement KHM)
Termin: DO, 26. April 2012, 16-18 Uhr
Ort: KHM-Zentraldepot, Himberg
Anmeldung: bis spätestens 19. April unter iic.oesterreich@gmail.com unbedingt erforderlich. Nach der verbindlichen Anmeldung erfolgen die genaue Wegbeschreibung und Möglichkeiten der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wichtig: beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldungen werden in Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt. Mitzubringen ist ein Lichtbildausweis.


Generalversammlung und Buchpräsentation: Restauratorenblätter 30

Restauratorenblätter 30. Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und ihre Erhaltung
Hrsg. von IIC – Österr. Sektion/Manfred Koller/Gerda Kaltenbruner
Termin: FR, 23. März 2012, 14 Uhr
Ort: Akademie der bildenden Künste Wien, Sitzungssaal
Im Anschluss Generalversammlung: Bericht der Präsidentin Gabriela Krist sowie Bericht des Vorstandes